Grimme Online Award 2017

Die Nominierten



Nominierte des Grimme Online Award INFORMATION



Ein Jahrhundertprojekt – die A30-Nordumgehung

 

Das Großprojekt hat die einen verärgert und lässt die anderen auf weniger Verkehrslärm hoffen – genug Stoff für eine Lokalzeitung. Seit Jahrzehnten berichtet die "Neue Westfälische Zeitung" über den Lückenschluss der Autobahn bei Bad Oeynhausen, jetzt mit der aufwändigen Webreportage "Ein Jahrhundertprojekt – die A30-Nordumgehung". In Text, Audio, Video und mit Drohnenflügen vermittelt sie Eindrücke der vieldiskutierten Baumaßnahme, dokumentiert den Ist-Zustand und lässt Befürworter wie Gegner zu Wort kommen.

Anbieter: Neue Westfälische Zeitung

Autoren: Johannes Wöpkemeier; Jürgen Krüger (Lokalredaktion Bad Oeynhausen)

Idee: Thorsten Gödecker, Jörg Stuke, Johannes Wöpkemeier

Konzept: Thorsten Gödecker, Jörg Stuke, Johannes Wöpkemeier; Jürgen Krüger (Lokalredaktion Bad Oeynhausen)

Sprecher: Jörg Stuke

Chefredaktion: Carsten Heil, Thomas Seim

Beratung: Annika Falk-Clausen (Onlineredaktion)

Internetadresse: multimedia.nw.de/mittendurch

 

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Es war nicht immer der Osten

 

Mit einer interaktiven Karte analysiert die "Berliner Morgenpost" das Wahlverhalten der Deutschen seit 1990. "Es war nicht immer der Osten" zeigt, wie sich rechte Hochburgen von Süddeutschland in den Osten verlagert haben und wo mit der AfD ein neuer Rechtsruck eingesetzt hat. Dabei geht die Darstellung auf Basis von rund 11.000 Gemeinden immer weiter ins Detail und ist leicht verständlich aufbereitet. Ein einordnender Text und ein Faktencheck begleiten das Angebot.

Anbieter: Berliner Morgenpost

Redaktion: André Pätzold, Julius Tröger

Web-Entwicklung: Moritz Klack, Christopher Möller

Gestaltung: David Wendler

Mitarbeit: Hans Hack, Marie-Louise Timcke

Video: Max Boenke, Uta Keseling

Internetadresse: interaktiv.morgenpost.de/wo-deutschland-rechts-waehlt

 

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Ihre Wahl – der WDR-Kandidatencheck

 

Anlässlich der NRW-Landtagswahl stellen sich über 1.300 Kandidaten aus 128 Wahlkreisen zur Wahl, darunter bekannte und weniger bekannte. Fast 1.000 von ihnen hat der WDR im Interview "gecheckt". Eine unglaubliche logistische Herausforderung, aber auch ein nie zuvor dagewesenes Vergleichstableau der Bewerberlage um die Wählergunst in NRW. Im "WDR-Kandidatencheck" hat jeder Kandidat bis zu 20 – immer gleiche – Fragen und vier Minuten Zeit, sich unter Live-Bedingungen und ohne Schnitte vorzustellen.

Anbieter: Westdeutscher Rundfunk

Redaktionelle Verantwortung: Axel Klauwer, Stefan Moll

Konzept und Redaktion: Sabine Bresser, Stefanie Faulhauer, Julia Lüke, Julia Michael, Hans-Christian Müller

Realisierung: Petra Wang-Twittmann, Markus Waskowski; Martin Kurz, Matthieu Hauck (WDR Mediagroup)

Internetadresse: kandidatencheck.wdr.de

 

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Lifestyle-Doping – die Männerdroge Testosteron

 

Die dunkle Seite des Fitness- und Körperwahns unserer Gesellschaft wird in der Multimedia-Reportage "Lifestyle-Doping – die Männerdroge Testosteron" von BR Data ans Tageslicht gebracht. Die Recherche gibt mit Grafiken und Videos mit Insidern einen tiefen Einblick in die illegale Doping-Industrie. Mit der visuellen Aufbereitung und dem leicht verständlichen Text gelingt es, dass sich der komplexe Inhalt auch dem Laien vermittelt. Zahlreiche weiterführende Links ergänzen das Angebot.

Anbieter: Bayerischer Rundfunk, BR Data

Autoren: Uli Köppen, Manuel Mohr, Niels Ringler

Mitarbeit: Johannes von Creytz, Kathrin Denk, Philipp Grüll, Sebastian Krause, Jeanne Turczynski

Grafiken, Programmierung: Niels Ringler

Gestaltung: Christian Sonnberger

Redaktion: Steffen Jenter, Maximilian Zierer

Internetadresse: web.br.de/interaktiv/testosteron

 

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Rette sie, wer kann

 

"Keiner weiß, wie viele Boote sinken, ohne dass auch nur die Chance bestehen würde, ihnen zu helfen." Eine der traurigen Feststellungen aus der eindringlich fotografierten Multimedia-Reportage "Rette sie, wer kann", die Foto-Journalist Christian Werner für den "Spiegel" produziert hat. Er begleitet ein Rettungsschiff auf dem Mittelmeer bei dem Versuch, in Seenot geratene Geflüchtete zu retten. In seinen Videos und Fotos, die auch in 360°-Technik produziert wurden, wird die beklemmende Enge auf den Booten für den Nutzer erlebbar.

Anbieter: DER SPIEGEL

Autor: Christian Werner

Redaktion: Jens Radü

Animation: Lorenz Kiefer

Programmierung: Tobias Hellwig

Internetadresse: www.spiegel.de/sp422016mittelmeer

 

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Timeline der Panik

 

München, 22. Juli 2016: Amoklauf im Olympia-Einkaufszentrum. Und: Viele Gerüchte über weitere Attentate in der Stadt. Mit "Timeline der Panik" hat die "Süddeutsche Zeitung" recherchiert, wie aus falschen Informationen echte Panik entsteht. Dafür haben die Journalisten unter anderem über 113.000 Tweets ausgewertet, die Anstoß gaben für Gespräche mit den Urhebern, mit Augenzeugen oder Polizisten. So ist eine Dokumentation der unglaublichen Geschwindigkeit entstanden, mit der sich Gerüchte verbreiten.

Anbieter: Süddeutsche Zeitung

Autoren: Thierry Backes, Wolfgang Jaschensky, Katrin Langhans, Hannes Munzinger, Benedict Witzenberger, Vanessa Wormer

Gestaltung: Manuel Kostrzynski

Programmierung: Sascha Goldhofer, Benjamin Urban

Internetadresse: www.sueddeutsche.de/panik

 

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Nominierte des Grimme Online Award WISSEN und BILDUNG



#uploading_holocaust

 

Wie gehen Jugendliche heute mit der Erinnerung an den Holocaust um? Die – auch für den Einsatz im Unterricht konzipierte – Plattform "#uploading_holocaust" kombiniert einen interaktiven Fragebogen mit YouTube-Videos israelischer Jugendlicher, die Gedenkstätten in Polen besuchen. So regt sie an, das eigene Erinnerungsverhalten in Bezug auf den Holocaust zu reflektieren, mit der Familie oder innerhalb der Klasse zu besprechen und seine Ansichten direkt mit denen der israelischen Jugendlichen zu vergleichen.

Anbieter: gebrueder beetz filmproduktion, BR, rbb

Konzept: Georg Tschurtschenthaler

Autorin: Hannah Kappes

Gestaltung, Programmierung: Jens-Uwe Grau

Videobearbeitung: Xavier Agudo

Beratung: Birgit Marzinka, Nadja Grintzewitsch (Agentur für Bildung e.V.); Werner Dreier (Erinnern.at); Robert Sigel (Bayerische Landeszentrale für politische Bildung)

Redaktion: Christiane Miethge, Andreas Poll, Thomas Sessner (BR); Franziska Schulz (rbb); Sharon Nuni, Siegfried Steinlechner, Martin Traxl (ORF)

Produzent: Christian Beetz

Koproduzenten: Sagi Bornstein, Udi Nir (udiVsagi production)

Producer, Produktionsleitung: Tanja Schmoller

Herstellungsleitung: Kathrin Isberner

Förderung: Medienboard Berlin-Brandenburg, Nationalfonds Österreich, Zukunftsfonds Österreich, Bayerische Landeszentrale für politische Bildung

Internetadresse: uploading-holocaust.com

 

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Die mit den Händen tanzt

 

Lauras Leidenschaft ist die Musik. Und die Gebärdensprache. Beides verbindet die Protagonistin der Multimedia-Reportage "Die mit den Händen tanzt" in ihrer Profession: Sie dolmetscht Konzerte. Das auf dem Tool "Pageflow" basierende Angebot des HR stellt sie und ihren Job vor. Sie animiert die Nutzer, Songs zu erraten, erklärt einzelne Gebärden, erzählt Witze und räumt mit Klischees auf. So schlägt das Webspecial eine Brücke zwischen der Welt der Hörenden und der der Hörgeschädigten.

Anbieter: Hessischer Rundfunk

Autorin: Klaudija Schnödewind

Kamera: Miriam Dünschede, Salvatore Detzel

Ton: Christian Cyfus

Schnitt: Justus von der Handt

Grafik: Kerstin Henninger

Recherche: Oliver Körting

Internetadresse: reportage.hr.de/die-mit-den-handen-tanzt

 

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Gebärdengrips

 

Warum fliegt ein Flugzeug? Die Antwort auf diese Frage findet sich an vielen Stellen im Internet. Auch für Kinder aufbereitet. Aber für hörgeschädigte Kinder? "Gebärdengrips" ist eine stetig wachsende Wissensplattform, die mit Videos in Gebärdensprache Inhalte speziell an gebärdensprachorientierte Kinder vermittelt. Die Videos sind untertitelt und synchronisiert, so dass auch Hörende das Angebot nutzen können und zugleich auf unterhaltsame Weise an die Gebärdensprache herangeführt werden.

Projektleitung: Ludwig Herb, Lisa Leonhardt, Stefanie Trzecinski, Katrin Wälder

Mitwirkende: Stefanie Arms, Belina Bobb, Ben Bobb, Tanja Braun, Andreas Costrau, Andreas Doeltgen, Cornelius Duvanova, Jamiro Duvanova, Rosa Eisermann, Ralf Even, Anna Fleischhauer, Johannes Franke, Carolin Fritsche, Elisabeth Gawenda, Viviane Grün, Aneray Heidenreich, Claudia Herb, Mila Hergert, Philipp Hergert, Jessica Hoffmeyer, Robin Hoffmeyer, Thora Hübner, Henriette Juche, Simone Kattert, Claudia Kermer, Stefanie Klingner, Simone Kreklau, Svea von Krshiwoblozki, Jessye Leem, Joris Lichtenberger, Matti Lichtenberger, Anika Lux, Stephanie Mazagg, Christin Meyer, Taina Niederwipper, Claudia Piplow, Maurice Poths, Alena Prätel, Susanne Rosseck, Jamiro Salm, Lisa Schäfer, Ole Schäfer, Betty Schätzchen, Ricardo Scheuerer, Frederike Schinzler, Tino Sell, Adrian Steier, Matthias Steinbrecher, Frank Wende, Wille Felix Zante

Internetadresse: www.gebaerdengrips.de

 

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Im Märkischen Sand – Nella sabbia del Brandeburgo

 

Im April 1945 verübt die deutsche Wehrmacht im brandenburgischen Treuenbrietzen ein Massaker an italienischen Militärinternierten. Von den 131 Männern sterben 127. Die multimediale Dokumentation "Im Märkischen Sand" zeichnet dieses vergessene Kriegsverbrechen mithilfe aufwändiger künstlerischer Gestaltung nach. Historische Fakten werden ergänzt durch Gespräche mit Angehörigen, Zeitzeugenberichte aus dem Ort und Videos der letzten Überlebenden. Zusätzlich wird Lehrmaterial für Schüler bereitgestellt.

Anbieter: Out of Focus Filmproduktion

Regie: Katalin Ambrus, Nina Mair, Matthias Neumann

Illustrationen: Cosimo Miorelli

Kamera: Matthias Neumann

Schnitt: Lucian Busse, Nina Mair

Originalmusik: Andrea Blasetig, Stefano Fornasaro

Sounddesign: Felicitas Heck

Sprecherin: Aurora Kellermann

Historische Redaktion: Julia Oelkers, Maximilian von Schoeler

Produktions- und Projektleitung: Nina Mair, Matthias Neumann

Internetadresse: www.imidoc.net

 

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Inside Auschwitz – 360°

 

Mehr als 70 Jahre sind vergangen seit der Befreiung von Auschwitz-Birkenau. Mehr als eine Million Menschen wurden dort ermordet. Noch immer versuchen wir, den Schrecken zu begreifen. "Inside Auschwitz" des WDR setzt eine speziell konstruierte 360°-Drohne ein, um die gewaltigen Dimensionen des Vernichtungslagers zu verdeutlichen. Geführt von persönlichen Geschichten dreier Zeitzeuginnen können sich die Nutzer dort selbst umsehen. So gelingt es, das oft erzählte Thema noch einmal neu und anders erfahrbar zu machen.

Anbieter: Westdeutscher Rundfunk / Hier und heute

Autoren: Jürgen Brügger, Jörg Haaßengier, Gerhard Schick

Sounddesign: Matthias Fuchs, Franziska Windisch

Redaktion: Dorothee Pitz

Redaktionsleitung: Maik Bialk

Internetadresse: www.youtube.com/watch?v=QwC5d75iTcA

 

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Kein Platz

 

Den Berishas ergeht es wie vielen Roma-Familien – für sie gibt es nirgends einen Platz. Aktuell leben sie in Mazedonien, am Rand der Hauptstadt Skopje in Suto Orizari, Europas größtem Roma-Viertel. Für die Reportage "Kein Platz" hat Laura Meschede die Familie drei Monate lang begleitet. Der gezielte Einsatz von Elementen wie interaktiven Karten, Daten-Grafiken, Infokästen oder Bilderstrecken vertieft den ausführlichen Einblick in das Leben von Europas größter Minderheit.

Anbieter: taz.die tageszeitung

Gesamtverantwortung: Laura Meschede

Förderung: Fabrica

Internetadresse: www.taz.de/shutka

 

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Meer entdecken!

 

Mit drei Webdokus widmet sich ARTE dem "Wissenschaftsjahr 2016/17 'Meere und Ozeane'". Thematisiert werden der Machtpoker um Gebiete und Rohstoffe, die Grönlandexpedition Alfred Wegeners Ende der 1920er Jahre und die Gefahr durch Plastikmüll. Die Nutzer folgen dem transparent dokumentierten Rechercheweg und werden von Cliffhangern am Ende der Kapitel geschickt weitergeführt. Dabei nutzen die Autoren alle multimedialen Möglichkeiten, die das Netz bietet, um die Informationen ansprechend zu vermitteln.

Anbieter: ARTE

Autoren: Alexander Lahl, Max Mönch (mobyDOK)

Gestaltung, Programmierung: Jens-Uwe Grau

Kamera: Robert Cöllen

Schnitt: Andreas Preisner, Gunnar Refardt

Musik, Sounddesign: Hannes Schulze

Grafik, Animation: Susan Kreher

Produzenten: Alexander Lahl, Max Mönch (mobyDOK)

Redaktion: Ann-Christin Hornberger (ZDF/ARTE); Katja Dünnebacke (ARTE Deutschland ); Anett Sager (ARTE GEIE)

Medienpartner: Wissenschaftsjahr 2016/17 "Meere und Ozeane", Frankfurter Allgemeine Zeitung

Internetadresse: arte.tv/meerentdecken

 

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Ninette – Dünn ist nicht dünn genug

 

Der interaktive Comic "Ninette – Dünn ist nicht dünn genug" erzählt, wie die 14-jährige Janette zunehmend in den Strudel der Magersucht gerät, es aber nach und nach schafft, mit der Hilfe ihres Umfelds einen Weg aus der Krankheit zu finden. Einfühlsam und unterhaltsam wird ein gerade für junge Mädchen relevantes Thema zielgruppengerecht aufbereitet. Innerhalb des aufwändig produzierten Angebots in elf Kapiteln gibt es immer wieder Verweise auf weiterführende Informationen.

Anbieter: Interactive Media Foundation gGmbH

Regie: Maya Puig Eriksson

Drehbuch: Michaela Beck

Storyboards: Barbara Yelin

Characterdesign: Félicie Haymoz

Illustration: Anne Becker, Stephan Meyer-Metelmann

Musik, Sounddesign: John Alexander Ericson

Programmierung: Matthias Brost, Rouven Laurien

Layout: Paul Brandi; Berit Schneider, Corinna Vidic

Produktion: Nora Ambun-Suri, Thorsten Schwarck

Leitung: Saskia Kress, Diana Schniedermeier

Inhaltliche Unterstützung: Waage e.V., ANAD e.V., Frankfurter Zentrum für Ess-Störungen gGmbH

Förderung: Beyond Philanthropy invest impact GmbH, Ingvild Goetz Philanthropy

Internetadresse: ninette.berlin

 

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Perspective Daily

 

Medien sind destruktiv, sehen immer nur das Negative und bieten keine Lösungen? Bieten sie doch – im Falle von "Perspective Daily". In der Redaktion begegnen sich Neurowissenschaftler, Germanisten, Physiker und Juristen und arbeiten gemeinsam an konstruktiven, fundierten Texten, die helfen, die Filterblase zu durchbrechen. In dem zeitgemäß gestalteten Magazin wird jeden Werktag ein ausführlicher Beitrag veröffentlicht, der im Abo zugänglich ist. Verweise ergänzen die Texte, die von den Lesern diskutiert werden können.

Anbieter: Perspective Daily (UG) haftungsbeschränkt

Geschäftsführung: Han Langeslag, Maren Urner

Redaktion: Felix Austen, Peter Dörrie, David Ehl, Han Langeslag, Juliane Metzker, Frederik von Paepcke, Maren Urner, Dirk Walbrühl

Design, Bildredaktion: Magdalena Banning, Fabian Ludwig, Kilian Rullkötter, Robin Schüttert

Entwicklung: Maximilian Doré, Stephan Tietz, Jakob Wrobel

Community Management: Christine Knappheide, Marc Tiemann

Lektorat: Henrike Holzinger, Johann Jakob Preuß

Internetadresse: www.perspective-daily.de

 

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Was heißt schon arm?

 

In der Webreportage "Was heißt schon arm?" geht "Spiegel Online" in Deutschland auf Spurensuche nach Ursachen der Armut und dokumentiert derenvielfältige Facetten. Das Angebot eröffnet mit den Porträts seiner drei sympathischen Protagonisten und dem gezielten Einsatz multimedialer Elemente einen neuen Blick auf das Thema und stellt die geläufige Definition von Armut in Frage. Ein Rechner, der das eigene Armutsrisiko ermittelt, ergänzt das Angebot.

Anbieter: Spiegel Online

Autoren: Florian Diekmann, Britta Kollenbroich

Fotos, Videos: Philipp Jeske

Fotoredaktion: Philipp Jeske, Nasser Manouchehri

Animation: Roman Höfner, Jens Radü

Gestaltung, Layout: Elsa Hundertmark, Jens Kuppi

Programmierung, Grafiken: Cornelia Baumermann, Guido Grigat, Chris Kurt, Michael Niestedt

Dokumentation: Peter Wahle

Schlussredaktion: Dörte Karsten, Hannah Panten

Koordination der Serie #ÜberMorgen: Anna Behrend

Redaktion, Koordination: Jule Lutteroth

Internetadresse: www.spiegel.de/armut

 

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Nominierte des Grimme Online Award KULTUR und UNTERHALTUNG



Datteltäter

 

Pssst! Muslime planen ein neues Satire-Kalifat im Herzen der YouTube-Szene – ein EmpÖrium für zwanghafte Toleranz. Planen? Die "Datteltäter" – inzwischen ein Angebot von "Funk" – proben den Bildungsdschihad! In ihren Videos kommentieren sie humorvoll gängige Vorurteile gegenüber Muslimen, geben Einblick in die Welt von kopftuchtragenden Frauen oder lassen YouTuber syrisches Essen probieren – so überwinden sie eine kulturelle Schranke. Ihre Community beziehen sie auf allen Kanälen mit ein.

Anbieter: Funk

Autoren, Darsteller: Younes Al-Amayra, Fiete Aleksander, Farah Bouamar, Hibat Khelifi, Nour Khelifi,  Marcel Sonneck

Internetadresse: www.youtube.com/c/datteltäter

 

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Der Kölner Dom in 360° und VR

 

Er ist Weltkulturerbe, Identitätsstifter für eine Region, buchstäblich ein Jahrhundertbauwerk: der Kölner Dom, der jetzt mit dem bislang größten VR-Projekt des WDR in 360 Grad und Virtual Reality erfahrbar wird. Ein Chorkonzert am Dreikönigenschrein, eine Zeitreise oder ein Besuch in der Dombauhütte machen die Kathedrale auch für diejenigen erlebbar, die nicht vor Ort sein können. Dabei dokumentieren die Macher auch ihre eigene Arbeitsweise und informieren die Nutzer über die aktuelle Technik.

Anbieter: Westdeutscher Rundfunk

Redaktionelle Verantwortung: Stefan Moll

Konzept und Redaktion: Stefan Domke, Thomas Hallet, David Ohrndorf, Lisa Weitemeier

Aufnahmeleitung: Dirk Meffert

Produktionsleitung: Bettina Stein

Realisierung App: Gerrit Lochmann, Alexandra Worbs (re´flekt)

Realisierung Photogrammetrie: David Finsterwalder, Daniel Sproll (realities.io)

Realisierung Zeitreise: Jörg Courtial, Maria Courtial (Faber Courtial)

Realisierung 360°-Fotos: Chris Witzani (schnurstracks.de)

360°-Audio: Achim Fell, Benno vom Hofe, Martin Zylka

Realisierung Landingpage: Markus Scholz

Autor Kontext-Informationen: Heinz Greuling

Internetadresse: dom360.wdr.de 

 

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Erwin Hapke – Der Welten-Falter

 

35 Jahre lang teilt der promovierte Biologe Erwin Hapke sein Haus nur mit den von ihm geschaffenen Kunstwerken: Insekten, Krebsen, Hexenwesen – gefaltet aus Papier. Sein Neffe Matthias Burchardt hat das skurrile Museum nach dem Tod seines Onkels für den WDR geöffnet. Die auf dem Tool "Pageflow" basierende Reportage "Erwin Hapke – Der Welten-Falter" führt die Nutzer durch das Haus, lässt den Rundumblick in 360° zu und bietet sogar eine Anleitung zum Nachfalten der Kunstwerke.

Anbieter: Westdeutscher Rundfunk

Autor: Thomas Köster

Video, 360°-Produktion: Ludger Hoffacker, Stefan Röttger

Redaktion: Marion Menne-Mickler

Produktion: Tobias Baum

Internetadresse: reportage.wdr.de/die-gefaltete-welt-des-erwin-hapke

 

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Germania

 

Im YouTube-Format "Germania" von "Funk" kommen Menschen zu Wort, die Kinder aus Einwandererfamilien oder nicht in Deutschland geboren sind. Die Rapper, DJs oder Moderatorinnen schildern ihre Sicht auf Deutschland und „die Deutschen“. Ja, es fallen Begriffe wie Pünktlichkeit, Sauberkeit und Ordnung, aber "Germania" ist weit entfernt davon, Klischees zu bedienen. Vielmehr gelangen auch die unter den Videos diskutierenden Nutzer oft zu der Erkenntnis: Deutschland ist ein Einwanderungsland und das ist auch gut so.

Anbieter: Funk

Konzept: Bastian Asdonk

Redaktion: Susanne Erler,  Benjamin Kahlmeyer, Julia Krampe, Sara Mohaupt, Caspar Wallrabe, Oliver Winkler

Internetadresse: www.youtube.com/germania

 

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How To Opera

 

"Zu kompliziert." "Die singen unverständliches Zeug." "Ach, das ist doch von gestern!" Es soll tatsächlich Leute geben, die noch nie in einer Oper waren – vielleicht auch, weil die Hemmschwelle zu hoch ist. Genau die möchte Anna Stumpf mit "How to Opera" senken: Es ist eine Art Bedienungsanleitung für die Oper. Statt Inhaltsangaben finden sich hier visualisierte Handlungsstränge, Tipps helfen beim ersten Operngang und die Rezensionen sind knapp und leicht verständlich. Ein Opernmagazin für Einsteiger. Brava!

Gesamtverantwortung: Anna Stumpf

Internetadresse: www.how-to-opera.de

 

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Pop ist kein weißer, heterosexueller Mann

 

Ist das Ungleichgewicht der Geschlechter in der Pop-Branche ein strukturelles Problem? Die Scrollytelling-Reportage "Pop ist kein weißer, heterosexueller Mann" von detektor.fm liefert transparent und gut gestaltet die Zahlen zu Frauen in der Musikwelt, führt mit gekonnter Navigation durch die zehn Kapitel und konzentriert sich auf die Integration von Audio- und Video-Inhalten, um die Frauen zu Wort kommen zu lassen. Und die stellen fest: Pop ist nicht ganz so bunt und unisexuell, wie gerne getan wird.

Anbieter: detektor.fm / BEBE Medien GmbH

Redaktion: Isabelle Klein, Gregor Schenk

Autoren: Andre Beyer, Isabelle Klein

Projektleitung: Christian Bollert, Gregor Schenk

Internetadresse: detektor.fm/pop-ist-bunt

 

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tell – Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft

 

In gedruckten Zeitungen wird der Platz für Literaturkritik knapp, einen Ausweg bietet der Umzug ins Netz. Vor etwa einem Jahr gründete ein kleines Team von Übersetzern, Journalisten und Bloggern, allesamt Lesende, "tell – Das Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft". Hier findet nicht nur Literaturkritik statt, sondern die Macher gehen auch kritisch mit ihrer eigenen Zunft um – eine Kritik der Kritik. Reihen, wie der exemplarische Blick auf Seite 99 eines Romans, erleichtern den Einstieg in die Welt der Literatur.

Anbieter: tell review UG

Idee, Chefredaktion: Sieglinde Geisel

Bild- und Textredaktion: Anselm Bühling

Team: Herwig Finkeldey, Agnese Franceschini, Lars Hartmann, Frank Heibert

Internetadresse: tell-review.de

 

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Wochenendrebell

 

Vater und Sohn auf der Suche nach einem Lieblings-Fußballverein. Kein spektakuläres Blog-Thema – es sei denn, es geht eigentlich um den Umgang mit dem Asperger-Syndrom des Sohnes. Der "Wochenendrebell" erzählt von irritierenden Ereignissen und überraschenden Begegnungen bei den Reisen zu den Fußballplätzen. Ein Podcast, in dem das Vater-Sohn-Duo über ein per Los bestimmtes Thema spricht, ergänzt das Angebot, dem es gelingt, viel Verständnis für Menschen mit Asperger-Syndrom zu vermitteln.

Gesamtverantwortung: Jason von Juterczenka, Mirco von Juterczenka

IT-Support: Gerhard Wagler

Internetadresse: www.wochenendrebell.de

 

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Nominierte des Grimme Online Award SPEZIAL



#ichbinhier

 

Hass und Ressentiments in Online-Medien sind genauso ein Dauerthema wie die Suche nach Wegen, dem zu begegnen. Ausgehend von einer geschlossenen Facebook-Gruppe mit fast 35.000 Mitgliedern wird unter dem Hashtag"#ichbinhier" mit gezielter Gegenrede und Argumentation versucht, das Diskussionsklima auf Facebook-Seiten von Medienangeboten zu verbessern. Mit Aktionen in Threads, in denen Wortwahl und Inhalte abzugleiten drohen, steuern die Hashtag-Nutzer gegen, wenn es verletzend wird.

Gründer: Hannes Ley

Moderatoren: Sarvmah Badakhshanian, Sonja Boddin, Yvonne Bräutigam, Carsten Brombach, Isolde Busch, Claudia Caséra, Annemarie Erdmann, Oliver Fleidl, Ingrid Flemming, Marthe Glonner, Sabine Grigowski, Cornelia Heyken, Sarah Hinney, Romy Katzer, Tom Keller,  Christine Lauer, Mira Loe, Judith Marthaler, Maria Matschiner, Marion Meier, Sandra Meißner, Carmen Meyer, Nano Rickum, Florian Röder, Inga Rossbach, Mascha Roth, Jan Schlößer, Katja Schrickel, Susanne Tannert, Alex Urban, Nils Weber, Gaby Werth

Beirat: Thomas Eickholt

 

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Kunstgeschichte Online – der Städel Kurs zur Moderne

 

Von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis heute führt der "Städel Kurs zur Moderne", mit dem sich die Nutzer online Kenntnisse der Kunstgeschichte aneignen können. Neben einführenden und erklärenden Filmen zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten finden die Kursteilnehmer spielerische Lernformate, vertiefende Texte sowie einen umfangreichen Zeitstrahl zu historischen Ereignissen, Künstlern und Schlüsselwerken der modernen Kunst. Mit dem unterhaltsam moderierten Kurs setzt das Städel Museum seine innovative Vermittlungs- und Bildungsarbeit im Kunstbereich fort.

Anbieter: Städel Museum

in Kooperation mit dem Centre for Digital Cultures und dem Institut für Philosophie und Kunstwissenschaft, Leuphana Universität Lüneburg

Gesamtkonzept: Chantal Eschenfelder; Herbert Schwarze, Beate Söntgen

Konzept: Jakob Schwerdtfeger, Anne Sulzbach

Projektsteuerung: Inka Drögemüller; Jörg Schulze (maze pictures GmbH)

Projektkoordination: Katja Kuhlmann (maze pictures GmbH); Antonia Lagemann

Technische Konzeption, Gestaltung und Umsetzung: Sebastian Lübeck, Dennis Straub (agenturfuerkrankemedien GmbH)

Regie: Michael Dörfler

Moderation: Sebastian Blomberg

Kamera: Michael Kotschi

Musik: Boys Noize

Konzeptionelle Beratung: Timon Beyes, Claus Pias (Centre for Digital Cultures)

Internetadresse: onlinekurs.staedelmuseum.de

 

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Notes on Blindness

 

Wie ist es, wenn man blind wird? John Hull musste diese Erfahrung machen und hat über seine Erlebnisse ein Audio-Tagebuch geführt. Dies war nicht nur die Basis für einen Dokumentarfilm, sondern auch für die begleitende interaktive Virtual-Reality-App "Notes on Blindness" von ARTE. Mit den schwarz-weißen 3D-Animationen und einer räumlichen Tonaufnahme-Technik lässt sie die Nutzer in sechs Kapiteln immersiv an der kognitiven und emotionellen Erfahrung der Blindheit teilhaben.

Anbieter: ARTE

Autoren: Arnaud Colinart, Peter Middleton, James Spinney

Regie, Creative Director: Arnaud Colinart, Amaury Laburthe, Peter Middleton, James Spinney

Produktion: Mike Brett, Arnaud Colinart, Jo-Jo Ellison, Amaury Laburthe

Art Director: Arnaud Desjardins, Fabien Gogman, Béatrice Lartigue

Sound Design: Amaury Laburthe

Redaktion: Heidelinde Blumers, Marianne Levy-Leblond

Internetadresse: notesonblindness.arte.tv/de/vr

 

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piqd – handverlesenswert.

 

Algorithmen beherrschen das Internet? Mitnichten! Wir müssen uns "piqd" als ein gallisches Digitaldorf vorstellen, wo noch Menschen regieren: "Kluge Köpfe empfehlen" hier "handverlesenswerte" Inhalte im Netz. Die kommen – nach Kanälen sortiert – ins Mailpostfach, eingeordnet und kommentiert von den jeweiligen Kuratoren. Als zahlendes Mitglied kann man auf der Plattform an den Diskussionen über die empfohlenen Inhalte teilnehmen und so beeinflussen, von welchen Inhalten es künftig mehr geben wird.

Anbieter: piqd GmbH

Verantwortliche Geschäftsführung: Marcus von Jordan

Gründung: Konrad Schwingenstein

Konzept: Marcus von Jordan, Frederik Fischer, Marion Bruchhäuser

Chefredaktion: Frederik Fischer

Technische Umsetzung: Marion Bruchhäuser

Marketing: Moritz Orendt, David Simeth

Design: Sascha Portisch (Bloom GmbH); Chris Stark

Podcast: Katrin Rönicke, Barbara Streidl

Internetadresse: www.piqd.de

 

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Resi-App

 

Nachrichten per Chat? Bekommt man von seinen Freunden. Oder von der "Resi-App". Sie bringt die wichtigsten News des Tages im Häppchen-Format auf Handy oder Desktop. Wie viel der Nutzer von jeder Nachricht erfahren möchte, entscheidet er selbst: Schon nach dem ersten Anreißer kann man zu einem anderen Thema wechseln oder sich bis zu einem weiterführenden Link informieren lassen. Die App informiert zusätzlich mit Push-Mitteilungen, ist personalisierbar und lockert das Informationsangebot mit GIFs auf.

Anbieter: RESI Media UG (haftungsbeschränkt)

Umsetzung: Martin Hoffmann, Moritz Klack, Christopher Möller, Giuseppe Di Vincenzo, Maxim Zaks

Internetadresse: app.resiapp.io

 

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