Grimme Online Award 2019

Medienstimmen zur Preisverleihung

Auch beim #GOA19 war die Preisverleihung ein wenig Klassentreffen der Netzcommunity und Preisgala in einem, wobei in diesem Jahr – schaut man auf die einschlägigen Medienseiten – vor allem die Schwerpunktsetzung auf eher kleinere Angebote in der Berichterstattung thematisiert wurde, aber auch die Vorbildfunktion vieler Preisträgerinnen und Preisträger für eine demokratische Kommunikationskultur – die guten Seiten des Netzes.

Die Medienstadt Köln interviewte Vera Lisakowski, Wettbewerbsleiterin des Grimme Online Award.

Die Film- und Medienstiftung NRW hat alle Nominierten mit NRW-Bezug vorgestellt in ihrem Magazin.

Die WELT berichtet im Vorfeld für oder vielleicht auch an „Nordrhein-Westfalen“, die „Grimme Online Awards werden vergeben“!

Einige Nominierte waren vorab in der WDR 3 Sendung „Kultur am Mittag“ zu Gast oder bei @mediasres vom Deutschlandfunk, wo man sich beitragsweise auch nochmal mit dem Statement der Nominierungskommission auseinander gesetzt hat – konkreter: dem Mangel an Kinderangeboten.

Und nach der Preisverleihung? ZEIT ONLINE titelt mit norddeutschem Fokus: „Plattform ‚Wem gehört Hamburg?‘ gewinnt Grimme Online Award“. 

Einfach ein „Medienpreis“ ist der #GOA19 für den General Anzeiger Bonn mit einem Faible für „kleine Angebote“.

Wer hat beim #GOA19 gewonnen? „Die besten Netzangebote“ findet der WDR und nennt vor allem die Gewinner aus NRW. 

Etwas Bewegtbild gab es hier auch, also beim WDR, in der Aktuelle Stunde zu sehen mit einem überglücklichen Gewinner aus Krefeld. 

Für den Tagesspiegel „triumphieren Ein-Mann-Formate“ – und die Ein-Frau-Formate etwa aus dem Podcastbereich? 

Der Deutschlandfunk berichtet mal eher neutral, mal deutlich meinungsfreudiger und sieht den Grimme Online Award zwischen „Auszeichnung und Ansprüchen“. 

Auch der MDR berichtet mal eher neutral, zeigt sich in der Videokolumne von Steffen Grimberg aber ebenfalls deutlich meinungsfreudiger.  

Die Berliner Zeitung macht den Größenvergleich und titelt „Kleine Angebote räumen ab – Große Medien haben das Nachsehen“ und verwendet zur Illustration die Trophäe des Grimme-Preis‘.

Für heise online „wurden in diesem Jahr insbesondere Angebote ausgezeichnet, die sich darum bemühen, Menschen zusammenzubringen. Der deutsche Medienpreis versuchte in seiner 19. Ausgabe ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Hetze zu setzen." 

Auch bei der Süddeutschen Zeitung verweist die Preisverleihung vor allem auf „all die Chancen, die das Internet bereithält - trotz aktueller Debatten um Hass im Netz."

„Wenn die Grimme Online Awards in diesem Jahr einen Trend aufgezeigt haben, dann den, dass sich immer mehr Online-Angebote auf die Mitwirkung einer Crowd setzen. Gleich mehrere preisgekrönte Angebote belegen das“, kommentiert Jörg Schieb im Digitalistan Blog.

Jurymitglied Daniel Fiene spricht in der gestrigen Ausgabe von Was mit Medien. Medienmagazin." (ab min. 38.40) auf Deutschlandfunk Nova nicht so richtig über die Preisträgerinnen und Preisträger, vertröstet aber auf die Sendung kommende Woche.  

Das Medienmagazin des Bayerischen Rundfunks berichtet im Radio über die Preisverleihung, ebenso Töne, Texte, Bilder auf WDR 5 - genauer: Jörg Schieb im Kollegengespräch -, aber auch das Kulturmagazin Scala Service Netzkultur - auf der gleichen Welle.

Radio Bremen zwei hat auch etwas zum Grimme Online Award gebracht.

Für die Rubrik Angeklickt berichtet Jörg Schieb in der Aktuellen Stunde im WDR nochmals über die Preisträgerinnen und Preisträger.

Auch die Preisträgerinnen und Preisträger freuen sich über die Auszeichnung und bloggen dazu - so etwa die TINCON, Wem gehört Hamburg?, funk für Einigkeit & Rap & Freiheit und andere mehr.