Grimme Online Award 2003

Die Nominierten



Nominierte des Grimme Online Award TV



Brennpunkt China auf arte-tv.com, ARTE

 

Internetadresse nicht mehr verfügbar

Leitung Redaktion Multimedia ARTE: Sabrina Nennstiel

Stellvertretender Leiter und Webmaster: Patrice Eber, ARTE

Redaktion China-Dossier:
Sascha Hartmann (Geschichte, Politik, Gesellschaft), Nathalie van den Broeck (Kunst, Musik), José Correia (Film), Susanna Lotz (Wissenschaft, Entdeckung), alle ARTE

Design:
Grégoire Hénon, Paris (Geschichte, Politik, Gesellschaft); Stéphanie Pacart & Jean-Baptiste Carcopino, Paris (Kunst, Musik); Blanche Viart, ARTE (Film); Incandescence, Paris (Wissenschaft, Entdeckung)

Interaktive Animationen: Incandescence, Paris

Inhalt:
Anlässlich des chinesischen Neujahrsfestes (Februar 2003) zeigte ARTE eine Reihe von Beiträgen aus dem Reich der Mitte. Diese Sonderprogrammierung wurde auch online begleitet: Das Dossier "Brennpunkt China" bietet einen Einblick in die verschiedensten Bereiche des chinesischen Lebens, quer durch alle vier Themenrubriken des ARTE-Internetauftritts: Geschichte, Politik & Gesellschaft; Kunst & Musik; Film; Wissenschaft & Entdeckung.

 
 



Brennpunkt Schule – Lernen nach PISA, WDR Internetredaktion

 

Internetadresse: www.schule.wdr.de

Projektleitung: Uta Kühne, WDR-Internetredaktion; Stefan Moll, Leiter der WDR-Internetredaktion

Webagentur: Rubinmedia, Köln

Webmaster: Jens von Fintel, WDR-Internetredaktion

Inhalt:
IGLU, PISA 1 und 2 - seit dem schlechten Abschneiden der deutschen Schüler in internationalen Studien gibt es viele Vorschläge, wie das deutsche Schulsystem reformiert werden soll. Ist die Ganztagsschule das Allheilmittel? Welche Reformen sind in Planung? Wie stellen sich Schüler die Schule der Zukunft vor? Im wdr.de-Dossier "Brennpunkt Schule" kommen nicht nur Fachleute und Politiker zu Wort, sondern auch und vor allem Menschen, die tagtäglich mit dem Bildungssystem zu tun haben: Lehrer, Schüler, Eltern. In zahlreichen Diskussionsforen werden die wdr.de-User aufgefordert mitzureden. Auch der Blick zu den internationalen "Musterschülern" in Finnland, Frankreich, Japan und England fehlt nicht. Was haben sie, was deutsche Schüler nicht haben? Selbstverständlich fehlt auch nicht eine Auflistung aller WDR-Hörfunk- und -Fernsehbeiträge zum Thema Schule.

 
 



Der Mietmensch

 

Internetadresse nicht mehr verfügbar

Reporter: Phillip Müller

Gesamtverantwortung: Steffen Seibert

Konzept und Idee, Redaktion, Gestaltung: Dara Hassanzadeh; Alexandra Müller

Inhalt:
Phillip Müller ist der Mietmensch. Acht Wochen reiste der Online-Reporter des ZDF durch Deutschland - nach dem Motto: Ich mache jeden Job! Die Jobs wurden durch interessierte User per Mail offeriert, und jeden Tag wurde über den nächsten Job im Internet abgestimmt. Dann ging der Mietmensch an die Arbeit. Tägliche Berichte und Videos von jeder Arbeit, ob als Metzger, Altenpfleger oder Kammerjäger, machten aus dem Mietmenschen ein multimediales Ereignis im Netz. Vierzehn verschiedene Jobs arbeitete der Mietmensch ab, sie alle finden sich wohl dokumentiert im Internet wieder.

 
 



Dokumentation "Deutsche und Polen", ORB

 

Internetadresse: www.deutsche-und-polen.de

Herausgeber: orb-multimedia (jetzt rbb-multimedia / Standort Potsdam)

Leitung: Sabine Wahrmann

Idee, Konzept, Projektleitung, Redaktion: Werner Voigt

Programmierung: Lutz Schramm

Grafik/Design: Kerstin Warnow

Fachberatung: Prof. Wlodzimierz Borodziej

Autoren: Petra Coronato, Lew Hohmann, Stefanie Kowitz, Dr. Martin Jander, Jan Ogiermann, Jens Stubenrauch

Redaktion Interaktiv/Offline-Promotion: Dr. Ralf Melzer

Inhalt:
Das Angebot, entstanden zeitgleich zur gleichnamigen Fernsehdokumentation, erlaubt einen bilderreichen Streifzug durch 1000 Jahre wechselvoller deutsch-polnischer Nachbarschaft. Geschichte wird über Ereignisse, Lebenslinien, Schauplätze und die wichtigsten (Konflikt)-Themen erzählt, die durch ca. zahlreiche Experten- und Zeitzeugenstatements (ca. 400 Videos, ca. 500 Textstatements) unterstützt werden. Kontroverse Fragestellungen werden in einem vielfältigen interaktiven Angebot diskutiert.
Das Webangebot dient gleichzeitig zur Erschließung des Filmgeschehens (auf einer eigens produzierten DVD-Rom), das durch contentbezogene Links aufgesucht werden kann (und umgekehrt).

 
 



Käpt’n Blaubär, Westdeutscher Rundfunk (WDR)

 

Internetadresse: www.kaeptn-blaubaer.de

Für Konzeption und Gestaltung

Konzeption: Brigitta Mühlenbeck, WDR

Realisierung: Karsten Steens, Clicktivities AG, Düsseldorf

Inhalt:
Die Website des Blaubären greift das Bild der beliebten Figur aus der Fernsehserie auf und schafft als Erweiterung ein attraktives und eigenständiges Internet-Entertainment für Klein und Groß. Ob man sich selbst als Lügenbär beweist und eine Geschichte zur Veröffentlichung einreicht oder Ausschnitte aus der Fernsehserie sehen möchte, die Site ist mit kindgerechter Navigation ausgestattet, und die Möglichkeit der Vollbildanzeige auf dem Monitor erleichtert es, ganz von der Blaubärenwelt gefesselt zu werden. Hintergrundinformationen zum Wahrheitsgehalt der Bärengeschichten und Spiele, bei denen es auch etwas zu lernen gibt, viele Features zum Runterladen, die Verwendung der Originalstimmen aus dem Fernsehen und Tipps für Kinder als Internetanfänger runden das Bild ab.

Begründung der Jury:
Bei keiner anderen Nominierung war die Jury so einhellig der Meinung: Dieses Webangebot ist preiswürdig! In der Flash-Version hebt sich Käpt'n Blaubär mit gelungener Grafik und Animation im Vollbild wohltuend vom üblichen Spalten-Layout der TV-Portale ab. Die musikalische Untermalung, die Sprechtexte mit Originalstimmen und die originellen Button-Geräusche sorgen für Atmosphäre. Der Stil der TV-Sendung ist dank aktiver Beteiligung der Hauptfiguren gut erkennbar – gleichzeitig beweist das Webangebot Eigenständigkeit.
Geboten werden unter anderem Geschichten zum Weiterschreiben, die ebenso wie die eingesandten Bilder und Lügen der Userinnen und User monatlich prämiert und auf der Website ausgestellt werden. Man kann mit Käpt'n Blaubär über die Weltmeere segeln bis zu den Osterinseln, sich bei Karin in der Schatzkammer mit Ausmalbildern, Bastelanleitungen, Bildschirmschonern und Sounds versorgen oder mit den Bärchen Blaubär-Filme gucken. Unterhaltung ist unaufdringlich mit Wissensvermittlung verknüpft und ausgewählte externe Links werden geboten.
Die Navigation ist intuitiv, die Aufbereitung der Inhalte verlockt zum Stöbern und Erkunden. Die Jury erfreute sich an der interaktiven Erlebnisqualität der Site und testete sie auch mit jungen Nutzern bis 10 Jahre – ihr Urteil: "cool".

 
 



LexiTV , Mitteldeutscher Rundfunk (MDR)

 

Internetadresse nicht mehr verfügbar

Für Konzeption und Idee

Konzeption und Produktion: Elser Maxwell, Thomas Malz, Cine Plus

Idee: Redaktion Bildung und Wissenschaft, Bernhard Wiedemann, MDR

Online Redaktionsleitung: Michael Schmittbetz, Cine Plus

Online Redakteurin: Christiane Nienhold, Cine Plus

Design: Julika Matthess
www.lexi-tv.de ist eine Produktion der Cine Plus Leipzig GmbH in Zusammenarbeit mit dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR), gefördert durch die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM)

Inhalt:
Als „Videothek des Wissens“ ist Lexi-tv.de ein lexikalisch ausgerichtetes Online-Magazin zur gleichnamigen Fernsehsendung des MDR. Die Themen werden durch die Online-Redaktion erweitert und für die spezifischen Möglichkeiten des Mediums Internet aufbereitet. Der User kann Wissensbeiträge mit Text-, Bild- und Filmmaterial sichten. Jede Woche wird Lexi-tv.de um bis zu 10 Themenbegriffe erweitert.

Begründung der Jury:
Die klare Gestaltung und angenehme Farbgebung von LexiTV lädt zum Verweilen ein, die journalistische Aufbereitung der Texte wie auch die Qualität der Darstellungen verleitet zum Flanieren durch die Site. Ganz nebenbei erfährt man Interessantes über Ufos, Tunnel und Türme.
Das Genre der Wissenssendungen und Wissenssites boomt in Zeiten journalistischer und ökonomischer Flauten. Nach durchstandenem Börsenfieber sucht das Publikum nach Orientierung. In diesem Boom kreiert die Website von LexiTV einen eigenen Stil, der zwischen trockener Wissenschaftsdarstellung und der Verklärung von Banalitäten zu Wissensthemen seinen Weg sucht. In einer umfassenden und dennoch übersichtlichen Aufbereitung der vielfältigen Themen - alles andere als alltäglich im Internet - werden Fakten, Anekdoten, Forschungsergebnisse und lexikalische Erklärungen zu einer angenehmen Lektüre verknüpft. Filmausschnitte bieten sich in handhabbaren Clips an. Eine bessere externe Verlinkung der Site wäre wünschenswert.

 
 



Quarks & Co – Unsere Stimme, WDR

 

Internetadresse nicht mehr verfügbar

Idee: Ranga Yogeshwar,WDR

Konzeption: Ingo Knopf, WDR

Projektleitung: Claudia Heiss, WDR

Design und Realisation: Designbureau Kremer & Mahler

Content-Kordination: Visualbridges

Redaktion „Unsere Stimme“: Daniele Jörg, WDR

Texte: Judith König, Ilka aus der Mark, Frank Poppe, Mike Schaefer, Claus Zirwes

PHP- und Flash-Programmierung, Streaming:
 Designbureau Kremer & Mahler

Inhalt:
Die Internet-Präsenz www.quarks.de wird als Begleitservice parallel zur Sendung alle zwei Wochen um ein Thema erweitert. „Unsere Stimme“ ist eines von ca. 150 Themen aus Wissenschaft und Technik.
Die besondere Herausforderung: Die Stimme ist ein typisches Hörfunkthema - wir hören Menschen beim Sprechen zu, wir lauschen schönen Arien, wir lassen uns von einer schönen Stimme verführen. Wie aber beschreibt man die Stimme mit Bildern oder macht sie im Internet erfahrbar?
Das gesamte journalistische und mediale Potenzial der Quarks & Co-Redaktion wird genutzt um einen allgemeinen Überblick und auch spezielle Informationen zum Thema „Stimme“ zu vermitteln. Unterstützt wird die Redaktion von Fachautoren, Designern und Programmierern, die die medienspezifische Umsetzung leisten.
Das Online-Angebot stellt ganz bewusst die Herkunft des Inhalts aus dem Bewegtbild-Bereich heraus. Interaktive Flash-Animation, Audiofiles und Video-Streams liefern auf unterhaltsame Art Kerninformationen zum Thema.

 
 



Sarah Kuttner, DEFCOM WEBDRESSING GmbH

 

Internetadresse nicht mehr verfügbar

Agentur: DEFCOM WEBDRESSING GmbH

Konzept & Idee: Hanni Pannier (DEFCOM) & Sarah Kuttner

Design: Hanni Pannier (DEFCOM)

Technik: Hagen Kühnel (DEFCOM)

Kreative Leitung: Johnny Haeusler (DEFCOM)

Inhalt:
Sarah lädt ihre Fans auf eine Cola in ihr Wohnzimmer ein und erzählt vom letzten Besuch beim Bäcker. So privat die Informationen der Seite sind, so unsteril ist auch das Design. Als hätte Sarah beim Telefonieren auf einem Blatt Papier gekritzelt und ein paar Polaroids in der Küche gefunden. Die Site ist Sarah Kuttners Tagebuch und ihr Timer in einem. Um den Fans noch näher zu sein, gibt es natürlich ein Gästebuch (Poesiealbum) und das Sarahgotchi: Semi-absurde Vorschläge für gemeingefährliche, aber dennoch lösbare Aktionen einschicken, drei Vorschläge stehen zur Auswahl und der User entscheidet, was Sarah denn nun machen soll. Im Moment warten wir gespannt auf ein Polaroid von Sarah, auf dem sie im Regen "Singin in Rain" singt und durch die pitschnassen Straßen Berlins stolziert.

 
 



Schätze der Welt, SWR

 

Internetadresse: www.schaetze-der-welt.de

Redaktionsleitung: Goggo Gensch

Redaktion: Anneliese Kühn

Onlineredaktion: Diane Scherzler

Design: SWR Online Redaktion und SWR Grafik

Inhalt:
Die Seite www.schaetze-der-welt.de ist die Internet-Präsentation der gleichnamigen Fernsehreihe, die ausschließlich Kultur- und Naturdenkmäler der UNESCO Welterbeliste präsentiert. Die Seite wächst analog der Fernsehreihe, sie wird im Oktober 2003 300 Kultur- und Naturdenkmäler umfassen. Durch die Einteilung in verschiedene Rubriken bekommt der Internetuser schnell einen Überblick und findet dadurch leicht Zugang zu den einzelnen Denkmälern. Jedes Denkmal präsentiert sich mit einem großen Bild, einem kurzen Einleitungstext und einer Karte. Ist das Interesse geweckt, kann der Internetuser das Manuskript öffnen und lesen, den Film als Realvideo abspielen oder im „Interaktiven Storyboard“ Teile des Films aufrufen. Dazu gibt es eine Infobox mit den wichtigsten historischen Daten und Fakten, eine Fotogalerie und eine Linksammlung. Durch die Suchfunktion hat der Internetuser zudem die Chance, Denkmäler auch nach weiteren Kriterien und Interessensgebieten aufzurufen und Zusammenhänge zu erfahren.

 
 



Tigerenten Club, SWR Redaktion Kindernetz

 

Internetadresse: www.tigerentenclub.de

Leitung: Sabine Stampfel

Redaktion: Aurelia Amann, Peter Ulshöfer

Grafik: TrickStudio Lutterbeck GmbH

Technik: Petra Teuschel, Markus Schilling

Inhalt:
Die Internetseiten vom TIGERENTEN CLUB bieten viel Spaß und Information für alle Tigerenten-Fans und die, die es noch werden wollen. Unter TV-ENTE, CLUB-ENTE und AKTIONS-ENTE finden die Kinder Informationen zur Sendung, zur Jahresaktion "Abenteuer Zukunft" und zum Mitmach-Club. Mitmachen ist angesagt, egal ob on- oder offline. Wer lieber ohne Computer spielt, kann sich die Spieletipps für drinnen und draußen von anderen Tigerenten-Fans ansehen.

 
 



TV-Total, Raab TV GmbH

 

Internetadresse (Projekt eingestellt): www.tv-total.de

Geschäftsführung: Stuart Barlow

Redaktionsleitung: Kathrin Paschedag

Programmierung: Stefan Kopic

Art Director: Astrid Schmitz

Inhalt:
Skurrile TV-Highlights online: Seit November 1999 sind Stefan Raab und TV total auch im Internet zu sehen. Auf www.tvtotal.de findet der TV total-verrückte Fan tagesaktuell sämtliche Beiträge aus der Sendung, webklusive Backstage-Berichte und Stefans Nippel-Sprüche zum Downloaden. Darüber hinaus bietet die Seite Show bezogene Web-Games, E-Cards und Verlosungen! Die Site generiert monatl. bis zu 11,1 Mio. PIs und 3,25 Mio. Visits. Damit ist tvtotal.de die erfolgreichste deutsche Comedy-Website!

 
 



Warum...ist der Himmel blau? SWR

 

Internetadresse: www.wissen.swr.de/warum

Projektleitung: Wolfgang Meindl

Konzeption: Tilman Bischoff, Wolfgang Meindl

Redaktion: Tilman Bischoff, Michael Deffke

Design und Programmierung: Thomas Fabini, Fa Hyperraum, Fa Microstyle, Fa Netzmedien

Inhalt:
"Warum? ... ist der Himmel blau" befasst sich mit zehn verschiedenen physikalischen Alltagsphänomenen, Kleinigkeiten, die fast selbstverständlich sind. Mit interaktiven Online-Simulationen können die naturwissenschaftlichen Zusammenhänge ohne Formelballast spielerisch nachvollzogen werden. Filme führen in das Phänomen ein, auf den Webseiten werden die geschichtlichen, technischen, naturwissenschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekte der Phänomene erläutert.

 
 



Was tun? Bundeszentrale für politische Bildung

 

Internetadresse nicht mehr verfügbar

Verantwortlich: Thorsten Schilling, Bundeszentrale für politische Bildung

wastun.org ist eine Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung mit www.arte-tv.com und www.zdf.de

Inhalt:
WASTUN ist eine Informationsplattform, die am 16. Juli 2002 zeitgleich mit der Ausstrahlung des arte-Themenabends "Was tun? Aktivismus heute" gestartet wurde. WASTUN.ORG geht es darum, aktuelle Debatten um Globalisierung und neue Formen des politischen Aktivismus sowohl im Netz als auch in verschiedensten, handhabbaren medialen Formaten aufzubereiten. Ziel ist, die kursierenden theoretischen und praktischen Ansätze nicht nur vorzustellen, sondern zueinander über Grenzen hinweg in Beziehung zu setzen.
Auf der Website von WASTUN werden alle Filme des arte-Themenabends in voller Länge als Video-Streams zur Verfügung gestellt. Die in einzelne Clips zerlegten Videos sind mit Texten, Links und Hintergrundmaterial verknüpft. Darüberhinaus werden unveröffentlichtes Material und neue Filme angeboten. Registrierte Nutzer können aus dem vorhandenen Material einzelne Clips auswählen und neu zusammenstellen, aber auch eigene Sequenzen auf die Informationsplattform hochladen.

 
 



Zimmer Frei!, WDR

 

Internetadresse: www.zimmerfrei.de

Redaktionsleiter Zimmer Frei!: Hans Georg Kellner

Agentur: pro in space gmbh

Geschäftsführer: Uli Wilkes und Oliver Blaum

Inhalt:
Das Online-Angebot von „Zimmer Frei!“ bietet eine attraktive Begleitung und Ergänzung der WDR-Fernsehsendung. Besonders hervorzuheben ist die Online-WG, bei der so unablässig wie unverzagt nach tauglichen Mitbewohnern gesucht wird. Die Zimmer Frei! Online-WG ist die konsequente Weiterführung der TV-Show im Netz. Das Internet-Spiel bietet ungezählten Interessenten ein Zimmer inklusive WG-Leben an. Jeder Mitbewohner kann hier spielen, Sozialpunkte sammeln und sich in Wort und Bild präsentieren. Die Community wird redaktionell betreut und stetig erweitert.

 
 



Östlich der Sonne, Westdeutscher Rundfunk (WDR)

 

Internetadresse nicht mehr verfügbar

Für Gesamtverantwortung und Gestaltung

Projektleitung: Käthe Day, WDR-Internetredaktion; Stefan Moll, Leiter derWDR-Internetredaktion

Gestaltung: Fa. Rubinmedia, Christiane Wolf, Sascha Mandelkow 

Redaktionelle Mitarbeit: Babett Walter

Inhalt:
Grundlage ist die gleichnamige Fernsehreihe zur Reise “Vom Baikalsee bis nach Alaska“ von Klaus Bednarz auf den historischen Spuren der frühen Siedler des amerikanischen Kontinents. Mit ihm besucht er das kälteste Dorf der Welt, er macht Station in einem Straflager der Stalinzeit, begegnet Walfängern und Archäologen.
Aufwendige Flash-Intros führen in die einzelnen Beiträge ein. Dem Betrachter stehen nicht nur Filmausschnitte aus der Dokumentation zur Verfügung, auch alle bedeutenden Stichworte können in einem Lexikon abgerufen werden. Alle nachträglichen Sendetermine werden fortlaufend in das Angebot integriert.


Begründung der Jury:
Das Begleitangebot zum Fernseh-Dreiteiler „Östlich der Sonne“ ist eine multimediale Komposition, in der Text, Animation, Musik, Fotos und Video fein aufeinander abgestimmt sind. Die Website zieht die Nutzerinnen und Nutzer mit den Mitteln der Reisereportage ins Thema hinein. Die Mischung aus Atmosphäre, persönlichen Begegnungen und Informationen, die den Fernsehfilm auszeichnet, wird ins Internet übertragen und dort medienadäquat umgesetzt.
Verzichtet wird auf Pixel-Pyrotechnik, auf grelle Farben und blinkende Animationen. Der dezente Einsatz der Mittel wird dem Thema gerecht. Das Flash-Intro verbreitet eine ruhige Stimmung, der Nutzer taucht in eine fremde Welt ein. Hervorzuheben ist die literarische Qualität der Texte. Die Navigation orientiert sich an der Reiseroute, dadurch erhält die Website eine klare Struktur. Das Angebot schöpft die derzeitigen Möglichkeiten des Internets aus, überfordert aber nicht die Technik des Nutzers, der sich zwischen einer Flash- und einer HTML-Version entscheiden kann. Lexikon und Literaturtipps liefern gegenüber dem TV-Format einen Mehrwert.
Was die Site eindrucksvoll beweist: Auch anspruchsvolle Fernsehformate können ohne Qualitätsverlust im Internet präsentiert werden.

 
 



Nominierte des Grimme Online Award Web-Media



Das Streaming Portal, WDR

 

Internetadresse: www.wdr.de/streaming

Leiter der WDR-Internetredaktion: Stefan Moll

Konzept, Umsetzung: Jörg Schieb

Production, Layout, technische Umsetzung: Qatsi AV Design Krefeld

Layout, Grafik, Umsetzung: Mic Thiemann, Qatsi AV

Programmierung: Peter Cladders, Qatsi AV

Inhalt:
Der WDR bietet in seinem "Streaming Portal" (www.wdr.de/streaming) alle als WebTV aufbereiteten Sendungen "on demand" an. Es handelt sich dabei nicht um einfache Videostreams, sondern um speziell fürs Netz aufbereitete Sendungen (Rich Media Content). Mit Hilfe aller zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten werden hier Fernsehinhalte webgerecht umgesetzt. Der User kann Sendungen nicht nur jederzeit ansehen, sondern er erhält - während der Film läuft - zahlreiche wertvolle Hintergrund- und Zusatzinformationen, wie zum Beispiel Links zu interessanten Webangeboten.

 
 



freshmilk webtv, freshmilk GmbH

 

Internetadresse: www.freshmilk.de

Idee/Konzept/Leitung: Kai Wermer

Redaktion/Texte: Sabine von Wegen, Bianca Husein, Gernot Tögel

Design: Juha Richter (Uhura.de)

Postproduktion: Jelar Kuwan

Programmierung: Jan Pischke (Uhura.de)

Inhalt:
Die Freshmilk.tv wurde 1999 gegründet. Freshmilk ist das erste urbane NetTV in Deutschland und mit heute über 8.000 selbstproduzierten Sendeminuten oder ca. 900 Einzel-Videos eines der aktivsten NetTVs. In fünf Themen-Channel: Stillabor, Nachtpark, Freshmusic, Culturepark, Freshfilm sowie diversen Einzelformaten wird über die Facetten des urbanen Lebens berichtet - beyond Mainstream! In einzelnen Formaten wie z. B. Videomat.X können die User selbst interaktiv eingreifen.
Seit kurzem setzt Freshmilk zusammen mit Vodafone auch ein Videostreamingformat für Handys um.

 
 



NET-150, PLAYFRAME Boltz & Tiegelkamp GbR

 

Internetadresse nicht mehr verfügbar

Konzept, Entwicklung, Videoproduktion:
 Patrick Boltz PLAYFRAME

Konzept, Entwicklung, Design, Redaktion: Vicky Tiegelkamp, PLAYFRAME

Chefredaktion: Freak Lintz, union-k.de

Artdirektion: David Mackey, sadshoe.com

Programmierung: Das Büro am Draht

Inhalt:
NET-150 ist ein audiovisuelles Interview Magazin. Es stellt Menschen in den Mittelpunkt der Betrachtung, Menschen, die mit ihrer Arbeit, ihrem Denken und Handeln die digitale Welt um uns herum prägen und weiter entwickeln. Es sind Designer, Künstler, Wissenschaftler und Unternehmer, die internationale Beachtung finden und zu den Fixpunkten der Szene gehören.

 
 



Netnoise

 

Internetadresse nicht mehr verfügbar

Design + Text: Timon Reinhard

Software: Volker Löw

Webcast-Produktionscrew:
Alex Look, Bernd Nicklas, Jonas Kellerman, Matthias Bayer, Nils Jackwert, Peter Aschinger, Philippa Dalheimer, Volker Löw, Timon Reinhard

Inhalt:
Live-Webcasts von Konzerten und Festivals abseits des Mainstream - Netnoise produziert Webcasts, die musikalische Subkulturen beleuchten. Durch die Archivierung jeder Livesendung entsteht ein stetig wachsendes Netz-Videoarchiv mit Künstlern, die nur selten in den Rotations der Musiksender laufen. Abgerundet wird das Angebot über die UN/CUT-Rubrik, in der die Produktionscrew des low-profit Projekts sich an Band-Videos und Kurzreportagen austobt.

 
 



netzspannung

 

Internetadresse: www.netzspannung.org

betreut von:
Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V.
MARS Exploratory Media Lab, Fraunhofer-Institut für Medienkommunikation
Projektleitung: Monika Fleischmann, Wolfgang Strauss

Inhalt:
netzspannung.org ist ein dynamisches Wissensportal für digitale Kulturen. Als fachübergreifendes Bindeglied zwischen Medienkunst und -gestaltung, Wissenschaft und Technologie kommuniziert die Plattform die vielfältigen Aktivitäten der Medienkulturszene und baut einen aktuellen Informationspool auf. netzspannung.org bietet ein Online-Archiv für digitale Kunst, Gestaltung und Medientechnologie, das mittels innovativer Interfaces explorativ erforscht werden kann.
Im Zusammenspiel mit redaktionellen Aktivitäten wie der Konferenz „cast01“, dem Nachwuchswettbewerb „digital sparks“ und dem „Journal“ wird ein offenes, kompetentes und qualitativ anspruchsvolles Netzwerk von Experten gebildet.
netzspannung.org ist ein nicht kommerzielles Projekt. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und am MARS Exploratory Media Lab des Fraunhofer Instituts für Medienkommunikation entwickelt.

 
 



zeitgenossen

 

Internetadresse: www.zeitgenossen.com

ZEITGENOSSEN: Zelko Wiener + Ursula Hentschläger

Inhalt: 
Das Web als audio-visuelles Gesamtereignis bietet nicht nur immer weitere Freiheiten, es fordert auch die Entwicklung neuer Interaktionsmodelle, über die Texte, Bilder und Klänge zu einem sinnvollen Ganzen verbunden werden. Wir entwickeln dazu eine Webdramaturgie, die künstlerische Inhalte, Design und Programmierung wie in einer Inszenierung zusammenbringt. Der zentrale Gedanke ist dabei, dass erst die Konstruktion einer inneren Struktur die Folgerichtigkeit der Abläufe und damit auch Spannung im Web ermöglicht.

 
 



Nominierte des Grimme Online Award Medienjournalismus



Das Altpapier der Netzeitung

 

Internetadresse nicht mehr verfügbar

Redaktion NZ: Netzeitung GmbH

Verantwortlich für den Inhalt: Dr. Michael Maier

Chefredakteur/Geschäftsführer: Dr. Michael Maier

Stellv. Chefredakteur: Joachim Widmann

Chefin von Dienst: Meike Dülffer

Produktionsleiter: Niki Kopp

Inhalt:
Die Rubrik "Altpapier" ist die tägliche Schau auf die Medienseiten der gedruckten Presse. In einer Kombination aus glossierendem Text und weiterführenden Links gibt sie einen guten so unterhaltsamen wie witzigen Überblick.

 
 



kress.de

 

Internetadresse: www.kress.de

Ressortleiter kress.de: Henning Kornfeld

Inhalt: 
kress.de, das Online-Angebot des kressreports, ist eines der meistbesuchten Fachdienste für Medienwirtschaft, Werbung und Marketing im Internet. Seit Anfang 1996 bietet kress.de aktuelle und häufig exklusive Meldungen. Tag für Tag gibt es pünktlich um 17.00 Uhr alles, was die Medien- und Werbewelt bewegt – unter täglichkress. Dort findet man auf einen Blick die wichtigsten Nachrichten aus den Branchen Print, TV/Radio, Werbung/PR und Internet. Im verständlichen, pointierten und witzigen kress-Stil. Im Basta-Ressort finden regelmäßig Aktionen statt, derzeit z.B. das Online-Quiz kressaward. Recherchemöglichkeiten bietet die Datenbank kressköpfe mit Informationen zu knapp 19.000 Personen aus der Medien- und Kommunikationswelt. Bei Top-News sendet kress.de über den Dienst handykress eine SMS aufs Handy und/oder mit kressblitz eine E-Mail auf den PC.

 
 



Onlinejournalismus.de

 

Internetadresse: www.onlinejournalismus.de

Für Redaktion und Idee

Konzeption/Redaktion/Design: Roman Mischel

Konzeption/Redaktion/Newsletter: Fiete Stegers

Konzeption/Redaktion/Nutzerbetreuung: Fabian Hoberg

Gestaltung: Arjen Jonas

Redaktion: zahlreiche freie Autoren

Inhalt:
Das ehemals studentische Projekt hat es sich zum Ziel gesetzt, die webgerechte Aufbereitung journalistischer Inhalte voranzutreiben. Neben der Entwicklung neuer Darstellungsformen im Online-Journalismus stehen Berichte und Analysen, Praxistipps und Fallbeispiele im Mittelpunkt. Außerdem will das Angebot als Forum für Vernetzung dienen und die Nutzung des World Wide Web als journalistisches Medium fördern.

Begründung der Jury:
Gerade in Zeiten knapper Kassen und kollabierender Geschäftsmodelle der „New Economy“ ist es notwendiger denn je, sich mit den Grundlagen des journalistischen Tuns im Internet auseinanderzusetzen. Wer im Web nach journalistischen Standards sucht, seine eigene Arbeit in einen größeren Zusammenhang stellen will und sich für die Entwicklung eines kritischen Journalismus interessiert, ist bei Onlinejournalismus an der richtigen Stelle.
Die Idee der Site, sich anhand der praktischen Arbeit dem Thema zu nähern, ist ebenso vorbildlich wie der Ansatz, über Interviews und den Einsatz von Gastautoren das Thema aus möglichst vielen Perspektiven zu betrachten.
Onlinejournalismus.de monitort nicht nur die neuesten Tendenzen der publizistischen Arbeiten im Internet, sondern gibt durch seine systematische Übersicht über die einschlägige Forschung, die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen journalistischen Darstellungsformen, durch Tipps für die Ausbildung und durch Buchbesprechungen unverzichtbare Hilfestellung bei der täglichen Arbeit für alle, die das Internet als „ihren“ Arbeitsplatz betrachten.
Intelligenz auch im Detail zeichnet die Site aus: ein Newsletter, eine Suchfunktion über alle bereits veröffentlichten Stories, ein Forum und ein ausgezeichnetes kommentiertes Linkverzeichnis runden ein Angebot ab, das als „Forum für Vernetzung und Erfahrungsaustausch“ mittlerweile unverzichtbar ist.
Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass dieses Angebot sich einer privaten nicht-kommerziellen Initiative verdankt. Gerade große Anbieter könnten sich hier gleich mehrere Scheiben abschneiden: Auch ohne große Budgets und ohne „öffentliche“ Mittel ist hier eine vorbildliche Website entstanden, die ihr Themenspektrum professionell bearbeitet und die auch den internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht.

 
 



Perlentaucher, Perlentaucher Medien GmbH

 

Internetadresse: www.perlentaucher.de

Für Konzeption und Idee

Mitbegründerin und Redakteurin: Anja Seeliger

Mitbegründer und Redakteur:
 Thierry Chervel

Geschäftsführer: Niclas Seeliger

Technische Leitung: Adam Cwzientzek

Inhalt:
Der Perlentaucher ist ein serviceorientiertes Kulturmagazin im Internet. Täglich verweist perlentaucher.de in der ausführlich kommentierten Presseschau, die jeden Morgen bis 9.00Uhr aktualisiert wird, auf interessante Themen in den deutschsprachigen Feuilletons. Durch die Recherche in internationalen Kulturmagazinen wird das Angebot über die nationale Kulturszene hinaus erweitert. Zudem bietet die Site eine Auswertung der Buchrezensionen der sechs besten deutschsprachigen Zeitungen.

Begründung der Jury:
Täglich ab 9 Uhr liefert der Perlentaucher dem Kulturinteressierten einen verlässlichen Zugewinn an Lebenszeit und Orientierung: "Heute in den Feuilletons" destilliert in knapp kommentierter Form die Quintessenz aus den deutschsprachigen Feuilletons. Schlüsselbegriffe sind hervorgehoben, Links führen zu den Originalbeiträgen. Am späten Mittag folgt die "Bücherschau des Tages". Der "Teletaucher" und Wochenschauen zu Büchern und Magazinen machen den Perlentaucher schließlich zum einzigartigen "Journal der Journale".
Eine kleine Redaktion betreibt - hiermit im Wortsinn - ausgezeichneten Medienjournalismus, der über die Beschäftigung mit den Medien als bloßes Thema hinausführt. Aus der effizienten und eleganten Nutzung der Möglichkeiten des Online-Mediums entsteht hier eine neue Qualität. Fein und uneitel gestaltet lässt dieser Internet-Auftritt stets dem Wort den Vortritt. Glänzende Suchfunktionen erlauben es, auf einige tausend Buchbesprechungen zuzugreifen.
Das neue Genre der Hypertextkolumne - wie sie etwa auch die nominierte Kolumne "Altpapier" der Netzeitung, allerdings stand alone, betreibt - ist eine der wenigen wirklich neuen journalistischen Darstellungsformen im Netz. Die Jury ist zu der Auffassung gekommen, dass der Perlentaucher selbst ein Kleinod ist.

 
 



Spiegel - Netzwelt, Spiegel Online GmbH

 

Internetadresse: www.spiegel.de/netzwelt

Chefredakteur: Mathias Müller von Blumencron

Redaktion Netzwelt: Frank Patalong

Inhalt:
Andere Nachrichten aus einer (etwas) anderen Welt, Analysen, Essays, Glossen, Reportagen. Das Ur-Ressort von SPIEGEL ONLINE war und ist ein Raum für Experimente. Frech und oft offen subjektiv berichtet die Netzwelt "anders" aus der Welt des Webs. Das Spiel und der Bruch mit Stilformen ist Prinzip. Viele Texte entstehen aus der Kommunikation mit Lesern, die die Netzwelt nicht nur als Adressaten begreift, sondern auch als web-aktive Subjekte der Berichterstattung.