Gesucht werden die Netzbesten

Morgen startet die Einreichung für den Grimme Online Award

(Marl) Wird die Corona-Pandemie „das“ Thema beim diesjährigen Grimme Online Award oder doch eher die Klimafrage? Findet sich im deutschsprachigen Netz Herausragendes zur Flutkatastrophe im vergangenen Jahr, eine spezielle Vorschau auf die vielen Wahlen in diesem oder dominieren doch eher die zeitlosen Themen? Können besondere Recherchen überzeugen, die eine ebenso besondere Form der Umsetzung realisieren konnten, netzaffin und immersiv? Und was ist mit TikTok? Findet hier ein Kreativitätsschub im Bewegtbildbereich statt oder doch eher anderswo? Und was „geht“ im Audiobereich, gibt es doch im Netz immer mehr zu hören und vieles davon enorm unterhaltsam!

Morgen startet die Einreichung für den Grimme Online Award, dann können wieder Webseiten, Apps, Podcasts, Social-Media-Angebote oder besondere Leistungen mit publizistischem Charakter eingereicht werden – bis zum 1. März. Hierfür stehen Online-Formulare (unter www.grimme-online-award.de) bereit. Vorschläge können Anbieter*innen und Internetnutzer*innen einreichen. Die Mühe lohnt vor allem für Letztere: Unter allen Nutzer*innen, die einen gültigen Vorschlag für den Grimme Online Award einreichen, werden als zusätzlicher Anreiz zwei Tablets verlost.

„Gerade jetzt sind demokratieförderliche Informations-, Kultur- und Wissensangebote wichtiger denn je“, erklärt Grimme-Direktorin Dr. Frauke Gerlach. Sie bilden ein Gegengewicht zu unserem nach wie vor pandemiegeprägten Alltag – mit seinen vielfältigen Unsicherheiten und Eigendynamiken. „Aber ich freue mich auch auf Netzangebote im Wettbewerb, die das Ernsthafte und Anspruchsvolle mit etwas Leichtigkeit vermitteln, uns gekonnt unterhalten, einfach auch mal Spaß machen“, so die Grimme-Direktorin weiter. Diese können sich gerne auch an junge Menschen richten, die besonders unter der pandemischen Entwicklung zu leiden hätten. Schließlich sei das Netz gerade für sie eine wichtige Anlaufstelle – am Ende für uns alle, in einer zunehmend digital geprägten Welt. Und der Grimme Online Award zeige hier, was eben auch möglich sei: „Qualität findet sich bei zahlreichen Netzinhalten“, so Gerlach weiter „und der Grimme Online Award stellt sie Jahr für Jahr zuverlässig ins ‚Schaufenster‘.“

Um Qualität geht es auch der siebenköpfigen Nominierungskommission, die mit Eingang der ersten Angebote ihre Sichtung beginnt und am Ende die besten Beiträge in den vier Wettbewerbskategorien Information, Wissen und Bildung, Kultur und Unterhaltung sowie Spezial nominiert. Diese werden Anfang Mai bekanntgegeben. Aus den Nominierten bestimmt die Jury dann bis zu acht Preisträger, die am 23. Juni bei der Preisverleihung in der Kölner Flora verkündet werden, dann hoffentlich in Präsenz und mit Publikum.

Auch im 22. Jahr werden der Wettbewerb und die Preisverleihung zum Grimme Online Award von verschiedenen Partnern unterstützt: Für die finanzielle Basis des Preises sorgt das Land Nordrhein-Westfalen. Die Einspielfilme für die Preisverleihung werden erneut von Fernsehzimmer produziert, einer Full-Service-Filmproduktion in Köln.

Mehr Informationen über den Grimme Online Award allgemein, aber auch die Zusammensetzung der Nominierungskommission und Jury, die Bewertungskriterien und das Auswahlverfahren gibt es im Internet unter:

www.grimme-online-award.de
blog.grimme-online-award.de(Blog „quergewebt“)
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Hashtag in diesem Jahr: #GOA22.